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Fachschule für Schnitt und Entwurf

Werde Schnitt- und Pro­dukt­ent­wick­ler*in

Einfach wissen, wie’s läuft: Als Produkt- und Schnittentwickler*in verstehst du den gesamten Entstehungsprozess eines Kleidungsstücks. Baue auf deinem bisherigen Weg auf und lerne alle kreativen und technischen Schritte für das Entwickeln von Prototypen und marktreifen Produkten in der Bekleidungsbranche.

#DuWirWeiterbildung

Was ist Schnitt- und Pro­dukt­ent­wick­lung?

An der Städtischen Fachschule für Schnitt und Entwurf wirst du zur gefragten Fachkraft für die Bekleidungsindustrie ausgebildet. Du setzt Schnitte analog und digital, entwickelst Kollektionen und Prototypen, arbeitest in modern ausgestatteten Werktätten und lernst, wie aus einer ersten Idee eine fertige Kollektion oder ein Prototyp entsteht.

Unser Du nutzt CAD-Arbeitsplätze, iPads, Leuchttische, Werkstätten und ein umfangreiches Stofflager. Zusätzlich stehen dir für besondere Projekte Studios Textildruck und Fotografie zur Verfügung. In kleinen Gruppen und mit intensiver Betreuung arbeitest du an praxisnahe Designentwicklungsprozessen.

Kurz: Hier wirst du zur Schnitt- und Produktentwicklerin, die die Modebranche wirklich braucht.

Welche Skills baust du auf?

Als Produkt- und Schnittentwickler*in bist du in allen Bereichen der Bekleidungsbranche einsetzbar. Du erwirbst digitale, gestalterische und technische Kompetenzen und entwickelst dich zu einer vielseitigen, gestalterisch-technischen Fachkraft.

Du entwickelst Kollektionen und Prototypen nach klaren Vorgaben, setzt sie manuell und digital schnitttechnisch um und dokumentierst deine Arbeit professionell. Dabei arbeitest du mit Produkten aus verschiedenen Modebereichen wie DOB, HAKA, Maschenware, Outdoor, Sportswear und Workwear.

Du lernst die spezifischen Materialeigenschaften kennen, verstehst ihre Anforderungen und verarbeitest sie fachgerecht. Gleichzeitig berücksichtigst du kosten- und materialbezogene Aspekte einer Kollektion und verstehst Mode als nachhaltigen Kreislauf – von der verantwortungsvollen Materialwahl über langlebige Verarbeitung bis hin zu Ressourcen schonenden Entwicklungsprozessen.

BE­WIRB DICH JETZT!

Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufstätigkeit (zusammen mindestens 3 Jahre) oder der Abschluss einer Modeschule und Berufstätigkeit (zusammen mindestens 3 Jahre) oder eine 6-jährige einschlägige Tätigkeit in der Modebranche.

Schulgeld wird nicht erhoben; Kosten entstehen für Materialien und Exkursionen.

Für die Anmeldung an der Städtischen Fachschule für Schnitt und Entwurf benötigen wir von dir folgende Unterlagen:

• Ausgefülltes Anmeldeformular für die Städtische Fachschule für Schnitt und Entwurf. (Download)
• Lebenslauf mit Lichtbild
• Zeugnis über den Berufsabschluss oder Abschlusszeugnis der Modeschule
• Nachweis über Zeiten der Berufstätigkeit

Die Anmeldung kannst du uns per Mail oder in schriftlicher Form per Post schicken.
fs-schnitt-entwurf@muenchen.de

Der Bewerbungsschluss für das Schuljahr 2026/27 ist der 15. Juli 2026.

Dein Ab­schluss, deine Per­spek­tiven

Nach einem Schuljahr schließt du mit einer Abschlussprüfung als „staatlich geprüfte*r Modellmacher*in, Schwerpunkt Schnitt“ oder als „staatlich geprüfte*r Modell¬macher*in, Schwerpunkt Entwurf“ ab.
Dein Abschluss befähigt dich zum breiten Einsatz in der Bekleidungsindustrie: als Produktentwickler*in, als Schnittmacher*in oder als Desigassistent*in.

Hochschul­niveau trifft persön­liche Betreuung

Im Vergleich zu vielen Hochschulen bieten wir unseren Schüler*innen eine deutlich intensivere Betreuung, da der Unterricht in kleinen Praxisgruppen erolgt. Die Lehrkräfte sind berufserfahrene Experten und Pädagogen und stehen für eine große Vielfalt und breite Kompetenz. Der Unterricht ist praxisnah: Du arbeitest an Projekten, die sich an den Prozessen der Bekleidungsindustrie anlehnen. Kooperationen mit Unternehmen bereiten dich optimal auf die Berufswelt vor.

FAQs

In der einjährigen Weiterbildung erwirbst du ein umfassendes Kompetenzprofil, das dich gezielt auf die Anforderungen der Bekleidungsindustrie vorbereitet. Du lernst, Grund‑ und Modellschnitte sowohl manuell als auch digital zu entwickeln und nach aktuellen Industriestandards aufzubereiten. Dabei beschäftigst du dich intensiv mit Passformanalyse, Gradierung und der produktionsgerechten Modelloptimierung. Parallel dazu setzt du dich mit der Entwicklung kleiner Kollektions­einheiten auseinander und überführst Designvorgaben in tragfähige Prototypen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verarbeitungs­technik: Du arbeitest an modernen Industrie‑ und Spezial­maschinen, lernst material­gerechte Verarbeitungs­schritte kennen und setzt dich mit Qualitäts­anforderungen und Produktions­abläufen auseinander. Ergänzend dazu erhältst du Einblicke in betriebswirtschaftliche Grundlagen, Kalkulation und organisatorische Abläufe, die für die Produktentwicklung und die Zusammen­arbeit mit verschiedenen Abteilungen der Modebranche entscheidend sind.

Praxisprojekte mit externen Partnern begleiten das gesamte Schuljahr. Dabei erlebst du reale Entwicklungs‑ und Produktions­prozesse und präsentierst deine Ergebnisse regelmäßig in professionell organisierten Präsentationen.

Kurz gesagt: Du lernst, Mode technisch zu denken, präzise umzusetzen und professionell zu dokumentieren – und wirst zur Fachkraft, die den gesamten Entwicklungsprozess souverän beherrscht.

Zu Beginn jedes Weiterbildungsjahres entscheidest du dich für einen der beiden Schwerpunkte: Schnitt oder Entwurf.
Mit deiner Wahl legst du fest, ob du dich stärker auf die technische Entwicklung von Schnitten oder auf die gestalterische Ausarbeitung von Modellen konzentrierst. Beide Schwerpunkte führen zum gleichen Abschluss, setzen jedoch unterschiedliche Akzente in deiner Ausbildung.

Im Laufe des Schuljahres arbeitest du an praxisnahen Projekten gemeinsam mit Unternehmen aus der Bekleidungsindustrie. Dabei erlebst du echte Entwicklungs‑ und Produktionsprozesse und vertiefst kontinuierlich deine technischen und gestalterischen Fähigkeiten.

Regelmäßig stellst du deine Ergebnisse in Präsentationen vor – von Modellen über Schnitte bis hin zu vollständigen Prototypen.

Den Höhepunkt bildet die große Abschlussveranstaltung am Schuljahresende, bei der deine entwickelten Modelle und Prototypen öffentlich und auf professionellem Niveau vor Publikum und Branchenpartnern präsentiert werden.

Deine einjährige Weiterbildung schließt du mit einer staatlichen Abschlussprüfung ab. Mit Bestehen der staatlichen Abschlussprüfung wird dir die Berufsbezeichnung »Staatliche geprüfte Modellmacherin – Schwerpunkt Schnitt« bzw. »staatlich geprüfter Modellmacher – Schwerpunkt Schnitt« verliehen. Mit erfolgreichen Bestehen der Abschlussprüfung erhältst du einen Meisterbonus in Höhe von 3.000 Euro.

Prüfungsfächer der staatlichen Abschlussprüfung

  • Industrieschnitt
  • Kollektionsgestaltung,
  • Verarbeitung,
  • Rechnungswesen
  • Betriebsorganisation und -psychologie.
FächerAnzahl Unterrichtsstunden* pro Woche
Praktische Fächer 
Kollektionsgestaltung7
Industrieschnitt16
Verarbeitung7
Theoretische Fächer 
Mode- und Kulturgeschichte1
Arbeitsvorbereitung und Kalkulation2
Betriebsorganisation und Betriebspsychologie2
Maschinenkunde1
Materialkunde1
Rechnungswesen2
Gesamt39


* Eine Unterrichtsstunde entspricht 45 Minuten.

An folgenden Terminen finden gemeinsame Info-Veranstaltungen von der Fachschule für Schnitt und Entwurf sowie der Fachschule für Modellistik statt:

  • Januar 2026, 18:00 Uhr
  • Mai 2026, 18:00 Uhr

Die Info-Veranstaltungen erfolgen jeweils online in Form eines Vortrages mit Fragemöglichkeit. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Den Zugang finden Sie jeweils zeitnah auf der Startseite unserer Webseite.

Oder komm einfach am Tag der offen Tür bei uns vorbei um uns kennenzulernen und einen umfassenden Einblick in unsere Arbeit zu gewinnen.

Deine Weiterbildung an der Fachschule für Schnitt und Entwurf kann auch gefördert werden durch