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Berufsfachschule für Modedesign

Modedesign

Mode ist mehr als Kleidung – sie spiegelt unsere Zeit wider. An der Deutschen Meisterschule für Mode | Designschule München lernst du alle wichtigen handwerklichen, digitalen und konzeptionellen Grundlagen für den Einstieg in die Modebranche. Praxisnah entwickelst du eigene Ideen, setzt sie kreativ um und lernst, Mode nicht nur als Produkt zu verstehen, sondern sie im gesellschaftlichen und kulturellen Kontext nachhaltig mitzugestalten.
#DuWirFashion

Mode gestalten. Zukunft entwerfen.

In der dreijährigen Ausbildung zum/-r Modedesigner*in  an der Städtischen Berufsfachschule für Modedesign lernst du das Entwerfen von Mode – von der ersten Skizze bis zum fertigen Produkt. Dabei verbindest du kreative Ideen mit handwerklicher Präzision und entwickelst zeitgemäße, nachhaltige Designs in digitaler wie analoger Form. In deiner Klassengemeinschaft kannst du dich dabei in einem unterstützenden Umfeld ausprobieren, weiterentwickeln und Schritt für Schritt deinen eigenen, unverwechselbaren Stil finden.

Gibt es bei den Aus­bil­dungs­in­halten Wahl­mög­lich­kei­ten?

Mit dem zweiten Jahr wird’s individueller: Ab jetzt setzt du deine Schwerpunkte selbst und schärfst dein persönliches Profil. Dazu stehen dir Schwerpunkte wie Strickdesign, Modefotografie, 3D Digital Fashion sowie viele weitere sogenannte Wahlpflichtfächer zur Verfügung.

BE­WIRB DICH JETZT!

Um bei uns zu starten, benötigst du mindestens einen mittleren Schulabschluss.

Für eine Anmeldung für die Ausbildung Modedesign an der Meisterschule für Mode | Designschule München benötigen wir von dir folgende Unterlagen und Materialien:

  • Das ausgefüllte Bewerbungsformular Modedesign.
  • Eine beglaubigte Zeugniskopie deines Schulabschlusses. Eventuell noch nicht vorliegende Schulzeugnisse können bis zum Schuljahresbeginn nachgereicht werden. Bei ausländischen Zeugnissen benötigen wir eine Bestätigung durch die Zeugnisanerkennungsstelle in Gunzenhausen (Achtung: 6 bis 8 Wochen Bearbeitungszeit!)
  • Einen Lebenslauf mit Foto
  • Eine Bewerbungsmappe in digitaler Form mit maximal 25 Arbeiten ( Siehe Punkt “Bewerbungsmappe“)

In deiner Mappe präsentierst du max. 25 Arbeiten deiner Wahl, z. B. Skizzen in verschiedenen Techniken, farbige Arbeiten, Zeichnungen und Fotos. Davon sind 6 – 8 Modeentwürfe oder Fotos von bereits entstandenen modischen Produkten. Bitte füge auch eine schriftliche Erklärung hinzu, dass die Arbeiten selbständig und ohne fremde Hilfe angefertigt wurden.

Die Mappe muss in digitaler Form abgegeben werden. Klicke hier und schicke uns deine Mappe direkt über das Online-Formular.

Das Anmeldeformular und digitale Mappe müssen bis spätestens 23. Juni 2026 bei uns eingegangen sein.

Hinweise zur digitalen Mappe:

  • Scanne oder fotografiere deine Arbeiten und achte auf eine möglichst gute Wiedergabe von Farben und Details.
  • Umfang: max. 25 Arbeitsproben (mit Angabe zur Originalgröße).
  • Format: PDF, bei Filmen kann ein Link (z. B. zu YouTube) angegeben werden.
  • Dateigröße: max. 100 MB.

Nach den folgenden Kriterien beurteilen wir:

  • Arbeitest du eigenständig? Wie konsequent bist du in deiner Arbeit?
  • Wie gut kannst du beobachten? besitzt du ein Gespür für Farben, Material und Formen?
  • Kannst du die menschliche Figur zeichnerisch erfassen und Ideen skizzenhaft darstellen?
  • Hast du die Fähigkeit und die Bereitschaft für eine Ausbildung im Bereich Mode?
  • Besitzt du gestalterische Neugier und hast eigene Ideen, die über die reine Darstellung und Bearbeitung gestellter Aufgaben – zum Beispiel aus dem Schulunterricht – hinausgehen?
  • Interessierst du dich für Bekleidung oder modische Produkte?

Es können maximal 100 Punkte erzielt werden. Die 54 besten Bewerber*innen werden zur Aufnahmeprüfung zugelassen.

Die Bekanntgabe der Ergebnisse und damit verbunden die Zulassung zur Aufnahmeprüfung erhältst du per E-Mail Anfang Juli 2026.

Wenn deine Mappe entsprechend hoch bewertet wurde, wirst du gemeinsam mit den 54 besten Bewerber*innen zur Aufnahmeprüfung am 17. Juli 2026 eingeladen. Die Prüfung besteht aus zwei praktischen Arbeiten sowie einem Gespräch über die entstandenen Arbeiten. Bei der Bewertung der Aufnahmeprüfung können maximal 100 Punkte erzielt werden. Die Aufgabenstellungen bestehen aus:

  • einem zeichnerischen Teil (z. B. Beobachtung von Form und Proportion)
  • einem kreativ-experimentellen Teil mit vorgegebenen Materialien.

Über die endgültige Zulassung entscheiden die Ergebnisse deiner Bewerbungsmappe und der Aufnahmeprüfung. Du erhältst zum frühestmöglichen Termin (spätestens bis Ende Juli 2026) per E-Mail Bescheid über die insgesamt erreichte Punktzahl aus Bewerbungsmappe und Aufnahmeprüfung sowie darüber, ob du zur Ausbildung zugelassen wurdest.

Tritt eine zugelassene Bewerberin oder ein zugelassener Bewerber vor Schulbeginn zurück oder beginnt die Ausbildung am ersten Schultag nicht, ohne spätestens am dritten Unterrichtstag einen Nachweis über zwingende Gründe vorzulegen, erlischt der Anspruch auf den Ausbildungsplatz. In diesem Fall rückt die Bewerberin oder der Bewerber mit der nächsthöheren Punktzahl nach. Diese nachträgliche Aufnahme ist nur innerhalb der ersten vier Wochen nach Unterrichtsbeginn möglich.

Am ersten Schultag musst du der Klassenleitung deine Zeugnisse im Original, als Zweitschrift oder als beglaubigte Kopie vorlegen.

Bei Zeugnissen aus dem Ausland reicht eine beglaubigte Übersetzung nicht aus. Stattdessen muss der Bescheid der Zeugnisanerkennungsstelle Gunzenhausen vorliegen. Andernfalls ist eine Aufnahme an der Schule nicht möglich.

Was du alles damit machen kannst

Viele unserer Schüler*innen starten nach der Ausbildung in Modeateliers, Designabteilungen, der Bekleidungsindustrie oder beim Kostüm für Film und Theater. Auch dir stehen diese Wege offen. Denn dank deiner erworbenen Fähigkeiten bringst du genau die richtige Mischung aus konzeptioneller Stärke, Prozessverständnis und handwerklichen Fähigkeiten mit, die in der Modebranche gesucht wird. Ebenso steht dir der Schritt in die Selbstständigkeit frei. Dein Traum. Dein Weg.

Lernen mit Praxis

Bei uns profitierst du die gesamte Ausbildung über von intensiver Betreuung. Unsere Lehrerteams aus überwiegend erfahrenen Designer*innen, Meister*innen und Pädagog*innen stehen dir jederzeit zur Seite. In modern ausgestatteten Ateliers und Werkstätten arbeitet ihr praxisnah und flexibel in Teams. Dabei stehen von Anfang an reale Projekte und Aufträge mit Unternehmen im Mittelpunkt – so sammelst du vom ersten Tag an wertvolle Praxiserfahrung.

FAQs

1. Jahr – Grundlagen schaffen und Sinne schärfen
Im ersten Jahr stehen Ideenfindung, Konzeption, Darstellung und Realisierung von Mode im Fokus. Du entwickelst ein sicheres Farb- und Materialempfinden sowie ein Gefühl für Proportion und Form und erlernst grundlegende Schnitt- und Fertigungstechniken. Wissen zu Textilien, Modegeschichte und Marketing vertieft dein Verständnis von Mode und Designprozessen. Neben manuellen Fertigkeiten arbeitest du mit branchenüblichen digitalen Tools auf Apple Computern und Tablets, darunter Adobe CC und 3D-Programme wie Style 3D.

2. Jahr – Gelerntes anwenden und Projekte umsetzen.
Im zweiten Jahr vertiefst und erweiterst du deine Grundlagen in freien und marktorientierten Projekten. Selbstständig oder oft auch im Team entwickelst du Konzepte, gestaltest Entwürfe und setzt diese exemplarisch um. Die Aufgaben orientieren sich an realen Projektphasen – von Recherche und Ideenfindung über Konzeption und Visualisierung bis zur Umsetzung der Kollektion samt Präsentation und Inszenierung. Auch Kooperationen mit externen Partnern sind Teil des Studienalltags. Eine Studienreise nach Paris ergänzt das zweite Ausbildungsjahr.

3. Jahr – Eigenverantwortlich gestalten und den eigenen Stil finden.
Im dritten Jahr vertiefst du deine Kenntnisse in Konzeption, Gestaltung und Realisierung von Mode und setzt sie in zunehmend komplexen, praxisnahen Projekten eigenständig und im Team um. Dabei zählen sowohl deine persönliche gestalterische Handschrift als auch marktorientiertes, zielgruppengerechtes Denken. Im Zentrum steht ein eigenes Projekt: Du entwickelst ein Thema, visualisierst, realisierst und inszenierst es und präsentierst die Ergebnisse etwa im Rahmen einer Modenschau. Ergänzend erstellst du ein analoges und digitales Portfolio für deinen Einstieg in die Modebranche.

FächerWochenstunden
 1. J2. J3. J
Deutsch11
Englisch2
Politik und Gesellschaft11
Mode- und Kulturgeschichte 1)222
Modemarketing 1)222
Textiltechnologie444
Digitale Techniken6
Schnitttechnologie44
Fertigungstechnik108
Moderealisation 1)7
Modedesign8109
Projektarbeit6
Analoges und Digitales Gestalten 1) 2)88
Wöchentliche Unterrichtsstunden 3)383838

1) Abschlussprüfungsfächer:
Schriftlich: Mode- und Kulturgeschichte 90 Min.
Schriftlich: Modemarketing 90 Min.
Praktisch: Analoges und Digitales Gestalten 450 Min.
Praktisch und Schriftlich: Moderealisation: 450 Min. (360 Min. und 90 Min.)

2) Die Schüler wählen pro Jahr Wahlpflichtbausteine im vorgeschriebenen Umfang für das 2. Schuljahr spätestens zum Ende des 1. Schuljahres und für das 3. Schuljahr spätestens bis zum Ende des 2. Schuljahres, aus den von der Schule im Rahmen des vom Staatsministerium vorgegebenen Budgets angebotenen Wahlpflichtbausteinen.
Die Wahlpflichtbausteine werden in einem Zusatzzertifikat ausgewiesen.

3) Eine Unterrichtsstunde entspricht 45 Minuten.

Die wöchentliche Gesamtstundenzahl beträgt in allen drei Jahrgangsstufen 38 Unterrichtsstunden. Eine Unterrichtsstunde entspricht 45 Minuten. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit einer staatlichen Abschlussprüfung zum/-r Staatlich geprüfte*n Modedesigner*in.

Prüfungsfächer

Schriftlich: Mode- und Kulturgeschichte, Marketing

Praktisch: Analoges und Digitales Gestalten

Praktisch und schriftlich: Moderealisation

Durch Wahlpflichtfächer setzt du gezielt eigene Schwerpunkte und entwickelst dein persönliches Profil weiter. Jedes Wahlpflichtfach umfasst vier Wochenstunden über ein Halbjahr. Pro Halbjahr wählst du zwei Fächer – und bestimmst damit acht Unterrichtsstunden pro Woche nach deinen Interessen selbst. So kannst du deine Stärken vertiefen, neue Kompetenzen aufbauen und deinem Ausbildungsprofil eine klare, individuelle Ausrichtung geben.
Hier eine Auswahl deiner möglichen Wahlpflichtfächer: Bewegtbildstudio, Designbüro, Designlabor, Modeillustration, Pattern Design, Strickdesign, Modefotografie, Designlabor oder 3D Digital Fashion.

In unseren Nähateliers, dem Strickstudio, den Werkstätten für Sieb- und Digitaldruck sowie den Studios für Fotografie und Bewegtbild kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Ob analog oder digital – bei uns arbeitest du immer unter optimalen Bedingungen. Neben festen Computerarbeitsplätzen (Macs) stehen dir dazu auch Leihgeräte wie Laptops und iPads zur Verfügung.

Nach drei Jahren schließt du mit einer 10-wöchigen Projektarbeit und den Abschlussprüfungen als »Staatlich geprüfte*r Modedesigner*in ab. Dein Portfolio macht dich konkurrenzfähig – auch gegenüber Hochschulabsolvent*innen. Mit einem guten Abschluss stehen dir zudem Erasmus-geförderte Auslandspraktika und verkürzte Bachelor- und Masterstudiengänge oder ein Meisterabschluss offen. Da viele Modeunternehmen im Ausland tätig sind, kann dir das vielversprechende internationale Perspektiven eröffnen. Unter „Erasmus & mehr“ findest du weitere Informationen zu unseren Partnerhochschulen und Förderprogrammen.