Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre und endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung. Für die Studierenden des ersten Schuljahres besteht eine sechsmonatige Probezeit.
Unter den Rubriken Studieninhalte und Unterricht finden Sie Kurzbeschreibungen der Unterrichtsfächer und die Stundenverteilung.
In der Fachrichtung Grafik und Medien wird ein stärkerer Schwerpunkt auf Schrift und Tyografie und auf die neuen Medien Internet, Bewegtbild (Video und Grafik-Animation), 3D-Visualisierung sowie Multimediaproduktion gelegt.
In der Fachrichtung Grafik und Mode stellt die Mode als Schlüsselphänomen von gestalterischen Trends im gesellschaftlichen Umfeld ein wichtiges Thema dar. Typische Medien und Arbeitsweisen des Modeentwurfs und der Modegrafik werden gelernt und eingeübt.
Im Vordergrund steht das Training des Form- und Wahrnehmungsgefühls, die Bildung allgemeiner bildnerischer Fertigkeiten und die Auseinandersetzung mit Farbe, Form, Bild und Schrift. Anhand von unterschiedlichen Aufgabenstellungen werden schnelles Erfassen, zielgerichtetes Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit und eine Vielfalt in den Herangehensweisen geübt. Neben den manuellen Fähigkeiten wird der Umgang mit den gängigen Layout-, Grafik-und Bildbearbeitungsprogrammen an Apple-Computern vermittelt.
Die erlernten Grundlagen werden – meist in Teamarbeit – in teils freien, teils realitätsnahen Projekten angewandt. Typische Themen sind Signet-Entwicklung und Corporate Design, Gestaltung und Layout von Prospekten, Broschüren, Plakatentwurf, Visuelle Konzepte für Markenprodukte, Bildfindung und Fotografie. Die Arbeitsphasen realer Aufträge geben den Rahmen vor: Briefing, Recherche, Konzeption, Ideenfindung, Scribble, Ausführung, Präsentation, Finish. Auch Aufträge aus der Praxis werden mit den Schülerinnen und Schülern umgesetzt.
Die erworbenen Kenntnisse in Konzeption und Gestaltung von traditionellen und neuen Medien werden vertieft und auf komplexere, praxisorientierte Gestaltungsaufgaben angewandt. Projekte werden eigenverantwortlich geplant und realisiert. Wichtig wird jetzt die Ausprägung eines persönlichen Stils und einer gestalterischen Handschrift. Zu einem von den Schülern/innen frei gewählten Thema wird eine Abschlussarbeit erstellt, die in der gemeinsamen Ausstellung aller Absolventen der Öffentlichkeit präsentiert wird. Das Erstellen einer Mappe mit gestalterischen Arbeiten hilft den Schüler/innen beim beruflichen Einstieg.

Für uns ist es verantwortungsbewusstes, wirksames und nachhaltiges Gestalten von Produkten und Prozessen. Die Aufgabe reicht von der Problembeschreibung über die Ideenfindung und Ausformulierung eines Konzeptes, der Ausarbeitung und Präsentation der Lösungen bis hin zur Produktion der notwendigen Medien.
Das erste Ausbildungsjahr bietet eine einheitliche und verbindliche Grundausbildung. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr gliedert sich der Unterricht in die drei Hauptbereiche Pflicht-, Profil- und Wahlpflichtmodule.
Neben den für alle verbindlichen Pflichtmodulen, die eine breitangelegte Ausbildung zum Kommunikationsdesigner sicherstellen, wird eine individuelle Vertiefung und Profilbildung ermöglicht. Unabhängig von einer gewählten Fachrichtung kann zwischen den Profilen Mode, Medien oder Typografie gewählt werden.
Zusätzlich zum gewählten Profil kann über wechselnde Wahlpflichtmodule die Ausbildung individuell erweitert werden. Die wöchentliche Gesamtstundenzahl beträgt in allen drei Jahrgangsstufen 38 Unterrichtsstunden.
Konkrete Aufträge und freie Projekte spielen vom ersten Tag an eine zentrale Rolle und ergänzen den Grundlagenunterricht – Kompetenz entsteht so nicht erst am Ende der Ausbildung, sondern von Anfang an. Auch die ersten und zweiten Klassen werden schon früh in größere Aufträge und Projekte eingebunden.